

Mrz
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Jeder Mensch verfügt über einen völlig individuellen und einzigarten Plan in seinem Kopf. Dieser Plan setzt sich zusammen aus Erfahrungen, Genetik, Temperament etc. So hat jeder Mensch persönlich Vorlieben, Stärken und Schwächen. Und so können Menschen ein und dieselbe Situation völlig unterschiedlich bewerten und interpretieren.
Eine Situation, die eine Person als Herausforderung sieht, kann dem anderen aussichtslos und depremierend erscheinen. Aber jeder Mensch hat die Möglichkeit, seine eigenen Denkstrukturen zu ändern. Dieses ändern der Denkstrukturen ist ein Bestandteil der kognitiven Verhaltenstherapie.
Dies erfordert einige Zeit des Übens und man darf auch nicht erwarten, dass es von heute auf morgen funktioniert. Aber das Ändern der Denkstrukturen wird, gerade in der kognitiven Verhaltenstherapie, häufig bei Depressionen empfohlen. Natürlich gibt es unterschiedliche Schweregrade einer Depression und in schweren Fällen ist auch die unterstützende medikamentöse Behandlung notwenig. Allerdings kann die kognitive Verhaltenstherapie den Betroffenen helfen, Depressionen vorzubeugen und oftmals kann im späteren Verlauf der Therapie die Medikamentengabe verringert oder ganz eingestellt werden.
